Zusammenfassung Sternanis: Eine aus Südostasien (China, Japan, Thailand) stammende Heilpflanze, die häufig bei Verdauungsproblemen oder Blähungen verwendet wird. Sie wird in der Regel als Tee eingenommen.
Name Deutscher Name: Sternanis Lateinischer Name: Illicium verum Englischer Name: star anise Französischer Name: anis étoilé, badiane Italienischer Name: anice stellato
Anwendungsgebiete - Aromatikum und Gewürz - Stomachikum (Magenmittel) - Expektorans - Katarrhe der Atemwege - Verdauungsbeschwerden mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich - Völlegefühl, Blähungen - Dyspeptische Beschwerden - Husten, Erkältung - Mundgeruch (um dieses Problem zu bekämpfen genügt es ein Sternanis-Bonbon zu lutschen!)
Nebenwirkungen Keine bekannt. Bitte fragen Sie Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker.
Kontraindikationen Allergien auf Sternanis. Bitte fragen Sie Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker.
Wechselwirkungen Keine bekannt. Bitte fragen Sie Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker.
Präparate - Sternanis-Dekokt - Tee (Sternanis Tee): Wenig gebräuchlich
0.5-1.0g der unmittelbar vor Verwendung grob gepulverten Pflanze mit kochendem Wasser übergiessen und nach 10 Minuten abseihen (1 Teelöffel = etwa 3.2g). Sternanisfrüchte-Tee wird nicht einzeln angeboten, hingegen findet man Sternanis in Kombination mit anderen Pflanzen in Milchbildungs-, Stoffwechsel-, Abführ- oder Erkältungs- und Hustentees.
Beispiele von Präparaten sind: - Makatussin® Hustentropfen - Eupatal® (Saft, Tropfen) - Sternanisöl ist in verschiedenen Kapseln, Badeölen und Salben enthalten - Sternanis Bonbons, auch Badian Bonbon genannt (hilft gegen Mundgeruch)
Wo wächst der Sternanis? Der Sternanis wächst in tropischen Ländern Südostasiens (China, Japan, Philippinen, Thailand) als immergrüner Baum.
Wann erntet man den Sternanis? Die Ernte der Sternanis-Sammelfrüchte erfolgt kurz vor der Reife, ca. drei Mal im Jahr. Nach der Trocknung kommt der Sternanis ganz oder gemahlen in den Handel.
Bemerkungen Der Sternanis wird hauptsächlich als Aromatikum und Gewürz, seltener als Stomachikum (Magenmittel), Expektorans oder gegen Katarrhe der Atemwege eingesetzt. Es wirkt verdauungsfördernd und kann bei Krämpfen oder Blähungen helfen. In Form von Bonbons kann der Sternanis gegen Mundgeruch eingesetzt werden.
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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 15.05.2013 verändert.
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