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Windpocken

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ZUSAMMENFASSUNG WINDPOCKEN

Die Windpocken (auch Varizellen genannt oder Spitze Blattern) sind eine hochansteckende Virusinfektion. Übertragen werden sie durch ein Virus namens Varicella-Zoster-Virus (VZV). Die Infektion zeichnet sich durch das Erscheinen von Bläschen auf dem ganzen Körper aus (siehe: Symptome Windpocken). Die Windpocken sind eine Krankheit, die häufig bei Kindern ausbricht.

In der Regel sind Windpocken bei Kindern harmlos. Es kann aber vorkommen, dass von der Krankheit Narben auf der Haut zurückbleiben. Windpocken sind hochansteckend. Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen infizierter Personen oder durch Kontakt mit den Hautbläschen übertragen.

Windpocken und Gürtelrose (Gürtelrose Windpocken) - Was ist der Zusammenhang?
Leider kann es vorkommen, dass das Varizellenvirus im menschlichen Körper versteckt bleibt, vor allem auf der Ebene der Gesichtsnerven oder der Lymphknoten, und viele Jahre nach der Erkrankung im Kindesalter wieder auftritt. Das Virus manifestiert sich dann als infektiöse Krankheit, die den Namen Gürtelrose (Herpes Zoster) trägt.

Die ersten Symptome der Windpocken sind leichtes Fieber, Kopfschmerzen, vorübergehende Rötung der Haut sowie Müdigkeit. Zwei bis drei Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome, kommt es zu einer Blasenbildung auf der Haut, den sogenannten Windpocken. Die Inkubationszeit der Windpocken, das heisst, die Zeit zwischen der Ansteckung des Körpers mit dem Virus und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt ungefähr 15 Tage.

Die Windpocken zeichnen sich auf der Haut durch einen juckenden Hautausschlag aus (siehe: Symptome Windpocken), der sich dann in flüssigkeitsgefüllte, rote Hautbläschen verwandelt. Innerhalb von 24 Stunden trocknen diese aus und verkrusten. Ein bis sechs Tage später kommt es zur Bildung von weiteren Bläschen, die sich entweder auf bestimmte Körperstellen beschränken oder sich auch über den ganzen Körper verbreiten. Die Zeit zwischen der Bildung der ersten Windpocken und der Verkrustung aller Blasen beträgt etwa 10 Tage.

In der Regel kann eine Ärztin oder ein Arzt Windpocken durch die Symptome (insbesondere Hautausschlag und Bläschen) sehr leicht diagnostizieren. In Zweifelsfällen stehen dem Arzt weitere Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung, um Windpocken eindeutig zu diagnostizieren (siehe: Diagnose Windpocken).

Bei der Behandlung der Windpocken unterscheidet man die Methoden, um die Windpocken zu behandeln (Behandlungsmassnahmen) und die Impfung gegen Windpocken (vorbeugende Massnahme):

 

In der Schweiz wird die Impfung in der Regel nicht grossmassstäblich empfohlen, da die Krankheit hierzulande im Normalfall harmlos verläuft. Eine Impfung ist jedoch bei Erwachsenen sowie bei immunschwachen Kindern zu empfehlen. In den USA hingegen vertritt man eher die Meinung, dass eine Impfung notwendig ist. Schliesslich werden Jugendliche in Deutschland, die die Schule beendet haben, geimpft, insofern sie die Windpocken bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht hatten. Damit möchte man verhindern, dass die Jugendlichen als Erwachsene an Windpocken erkranken, da es im Erwachsenenalter zu Komplikationen kommen kann.

Bei Erwachsenen können Windpocken Komplikationen mit sich bringen (siehe: Komplikationen Windpocken). Dies ist vor allem der Fall bei Immunschwäche oder wenn die betroffene Person gleichzeitig z.B. unter Kortisonbehandlung ist. Bei Schwangeren kann eine Erkrankung an Windpocken zu Missbildungen (!) führen.


Weiter: Definition Windpocken



  Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 14.08.2010 verändert.
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14.08.2010

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Letzte Aktualisierung : 17.05.2012